Aktion im Dezember 2017

Diesen Dezember wird es probeweise eine Aktion in der Praxis für Osteopathie Christine Schreiber geben. Selbstzahler dürfen einfach zahlen, was sie wollen / können / für angemessen halten.

 

 

Das Ziel der Aktion ist es, einen fairen Zugang zu osteopathischen Behandlungen für alle Menschen zu schaffen.

 

 

Zur Zeit werden Heilpraktikerleistungen, wie es die Osteopathie ist, aus unterschiedlichen Gründen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wir nehmen so nicht am solidarisch organisierten System der gesetzlichen Krankenkassen teil. Das hat viele Vorteile und bietet viel Freiheit für alle, bedeutet für mich aber eben auch, mehr soziale Verantwortung selber zu übernehmen. Das möchte ich mit dieser Aktion tun. Ich möchte jedem die Möglichkeit bieten, sich eine osteopathische Behandlung leisten zu können.

 

 

Natürlich bedeutet die Aktion auch mehr Verantwortung für meine Patienten. Jeder muss sich nun selber überlegen, was ihm eine Behandlung wert ist. Einige werden sicher etwas mehr zahlen, andere weniger. Alle sind gleich herzlich willkommen und werden gleich gut behandelt.

 

 

Die Aktion gilt sowohl für Menschen, die schon einmal bei mir in der Praxis behandelt wurden als auch für neue Patienten.

 

 

Sie gilt nicht für privatversicherte / beihilfeberechtigte Menschen. Hier werden die Kosten für die Behandlung in der Regel von Versicherung / Beihilfe übernommen und Ziel der Aktion ist es nicht, mit höheren Rechnungsbeträgen die Krankenversicherungen zu betuppen, um mehr Geld zu verdienen. Wenn Sie für die Behandlung mehr bezahlen wollen als den tatsächlichen Rechnungsbetrag, um anderen eine günstigere Behandlung zu ermöglichen, können Sie das natürlich gerne tun. Hierbei handelt es sich dann aber um eine private Zahlung, die nicht von der Versicherung übernommen wird.

 

 

Leider sind auch gesetzlich versicherte Patienten, die einen Zuschuss durch eine Satzungsleistung ihrer gesetzlichen Krankenkasse für Osteopathie erhalten von der Aktion ausgeschlossen. Hierzu habe ich mich schweren Herzens entschlossen. Da wir zur Zeit berufspolitisch für die Anerkennung der Osteopathie in Deutschland kämpfen, wäre es sicherlich ein falsches Signal, wenn undurchsichtige und willkürlich erscheinende Rechnungen bei den Krankenkassen ankommen. Die jeweilige Krankenkasse weiß schließlich nichts von unserer Aktion.

 

 

Ich hoffe, dass die Aktion trotz der zahlreichen Ausnahmen gut angenommen wird und freue mich auf Sie:-)