Geschichte der Osteopathie


Die Osteopathie wurde vom amerikanischen Arzt A. T. Still (1828-1917) entwickelt.

Er verlor drei seiner Kinder an Meningitis und begann sich von der damals herkömmlichen Medizin abzuwenden. Nach vielen anatomischen Studien über den menschlichen Körper entwickelte er schließlich seine eigene Sichtweise und formulierte die Prinzipien der Osteopathie, wie wir sie auch heute noch kennen:

 

1. Der Körper ist eine Einheit.

2. Es gibt eine Wechselwirkung von Struktur und Funktion.

3. Der Körper verfügt über selbstregulierende Mechanismen.

 

Über England kam die Osteopathie schließlich nach Europa und über Frankreich und die Benelux- Staaten nach Deutschland. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Schulen und Fortbildungen von Belgiern und Niederländern organisiert werden. Auch aus dem englischsprachigen Raum kommen immer wieder Dozenten nach Deutschland, um Fortbildungen zu geben. Wir profitieren so von vielfältigen Einflüssen und internationalen Impulsen, die die Osteopathie lebendig halten.